BMI-Rechner

Trag deine Größe und dein Gewicht ein - die Zahl erscheint sofort. Alter und Geschlecht sind freiwillig; sie ändern die Zahl nicht, aber die Einordnung darunter. Nichts davon wird verschickt oder gespeichert: Die Rechnung passiert in deinem Browser, die Angaben verlassen dein Gerät nicht.

Sobald Größe und Gewicht ausgefüllt sind, steht hier dein BMI.

Was die Zahl aussagt - und was nicht

Der BMI setzt zwei Zahlen ins Verhältnis: dein Gewicht und deine Größe. Mehr kennt er nicht. Er weiß nicht, woraus dein Gewicht besteht - Muskeln, Fett, Wasser und Knochen sind für ihn dasselbe.

Das macht ihn ausgerechnet für trainierte Menschen ungenau. Muskeln wiegen bei gleichem Volumen mehr als Fett. Wer regelmäßig Krafttraining macht, landet deshalb oft im Bereich „Übergewicht", ohne zu viel Fett zu haben. Umgekehrt kann jemand im Normalbereich liegen und trotzdem wenig Muskeln und viel Bauchfett mit sich tragen.

Der BMI ist also ein grober Anhaltspunkt für eine ganze Bevölkerung, keine Aussage über deine Gesundheit und keine Diagnose. Wenn du wissen willst, wo du wirklich stehst, helfen Bauchumfang, Körperfettanteil und - am meisten - wie du dich bewegst und fühlst.

Was Alter und Geschlecht ändern - und was nicht

An der Zahl ändern sie nichts. In der BMI-Formel kommen weder Alter noch Geschlecht vor - sie besteht aus Gewicht und Größe, mehr nicht. Und die Einteilung der WHO gilt für alle Erwachsenen gleich, für Frauen wie für Männer, mit 30 wie mit 60.

Auf vielen Rechnerseiten stehen Tabellen, die je nach Alter andere Grenzen nennen. Die gehen auf eine alte amerikanische Quelle zurück und werden weder von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung noch vom Robert-Koch-Institut verwendet. Hier stehen sie deshalb nicht.

Was die beiden Angaben sehr wohl ändern, ist die Einordnung:

  • Unter 18 Jahren gilt diese Einteilung gar nicht. Bei Kindern und Jugendlichen wird der BMI mit alters- und geschlechtsabhängigen Perzentilkurven beurteilt.
  • Ab etwa 65 gilt dieselbe Einteilung, aber nicht dieselbe Empfehlung: Bei einem BMI zwischen 25 und 30 wird in diesem Alter eher zum Halten geraten, weil kleine Reserven bei längerer Krankheit helfen.
  • Frauen und Männer haben bei gleichem BMI im Schnitt eine andere Körperzusammensetzung - Frauen mehr Fettanteil, Männer mehr Muskelmasse. Die Grenze bleibt dieselbe, die Aussagekraft nicht.

Die Einteilung der WHO für Erwachsene

BMIBezeichnung
unter 18,5Untergewicht
18,5 bis 24,9Normalgewicht
25,0 bis 29,9Übergewicht (Präadipositas)
30,0 bis 34,9Adipositas Grad I
35,0 bis 39,9Adipositas Grad II
40,0 und mehrAdipositas Grad III

Diese Einteilung gilt für Erwachsene. Für Kinder, Jugendliche, Schwangere und Menschen über 65 gelten andere Maßstäbe - dort sagt der BMI noch weniger aus.

Häufige Fragen zum BMI

Wie berechnet man den BMI?

Der BMI ist das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Bei 80 Kilogramm und 1,80 Meter also 80 geteilt durch 3,24 - das ergibt 24,7.

Welcher BMI gilt als normal?

Die Weltgesundheitsorganisation zählt bei Erwachsenen 18,5 bis 24,9 zum Normalgewicht. Darunter beginnt Untergewicht, ab 25,0 spricht sie von Übergewicht und ab 30,0 von Adipositas.

Ist der BMI aussagekräftig, wenn ich Muskeln aufbaue?

Nur eingeschränkt. Der BMI kennt nur Gewicht und Größe - er unterscheidet nicht zwischen Muskeln, Fett, Wasser und Knochen. Muskeln wiegen mehr als Fett bei gleichem Volumen, deshalb landen trainierte Menschen oft im Bereich Übergewicht, ohne zu viel Fett zu haben.

Macht die Angabe von Alter und Geschlecht den BMI genauer?

Die Zahl selbst ändert sich dadurch nicht - in der BMI-Formel kommen weder Alter noch Geschlecht vor, und die Einteilung der WHO gilt für alle Erwachsenen gleich. Genauer wird die Einordnung: Unter 18 Jahren gilt die Einteilung gar nicht, ab etwa 65 gilt sie mit anderer Empfehlung, und Frauen und Männer haben bei gleichem BMI eine unterschiedliche Körperzusammensetzung.

Werden meine Angaben gespeichert?

Nein. Die Rechnung passiert in deinem Browser. Größe und Gewicht werden nicht übertragen, nicht gespeichert und nicht ausgewertet - sie verlassen dein Gerät nicht.

Die Zahl ist ein Anfang, kein Urteil

Wenn dir dein Ergebnis nicht gefällt: Eine Zahl ändert sich nicht dadurch, dass man sie nachrechnet. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, wo du gerade stehst und was zu deinem Alltag passt - ohne Verkaufsdruck und ohne Plan von der Stange.

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