Ist das Funktionelle Training besser als Gerätetraining?

Ist das Funktionelle Training besser als Gerätetraining?

Die Vorteile regelmäßigen Sports sind unbestreitbar. Wer mehrmals die Woche ins Schwitzen kommt, trainiert sowohl Körper als auch Geist. Da stellt sich eigentlich nur noch die Frage nach der Motivation. Und die ist oft schwerer zu finden als gedacht. Viele stehen vor einem weiteren Problem: welcher Sport soll es denn sein? Laufen, Radfahren, Fitnessstudio?
Die Lösung ist das Personal Training , die eine Betreuung zum funktionellen Training anbieten. Doch was ist das überhaupt?

Beim funktionellen Training werden Alltagssituationen simuliert. Mit umfangreichen Bewegungen werden Muskeln, sowie das Herz-Kreislaufsystem gestärkt. Dadurch sinkt das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ein besonderer Vorteil ist die Einfachheit der Übungen. Sie können überall und jederzeit trainiert werden und sind nicht vom Fitnessstand abhängig.

Kritiker, häufig Gerätehersteller, bemängeln die vermeintlich höhere Verletzungsgefahr. Tatsächlich gibt es im Fitnessstudio wenig Raum für Fehler, da die Bewegungen geführt werden und kaum Abweichungen möglich sind. Jedoch bewegen Menschen sich nicht wie Roboter. Um den ganzen Spielraum der Gelenke und Muskeln ausnutzen zu können, ist es wichtig, die Übungen mit dem eigenen Körper durchzuführen. Ausweichbewegungen müssen ermöglicht, aber kontrolliert unterbunden werden. Das sorgt für Stabilität in den Gelenken und intermuskuläre Koordination, also das Zusammenspiel von Muskeln in Bewegungen. Ein solches Training unterstützt nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag und kann präventiv im Alter wirken.

Vorteile des gerätegestützen Trainings

Die Vorteile  lassen sich folgend zusammenfassen: durch geführte Bewegungen ist keine falsche Ausführung möglich, was besonders nach Verletzungen wichtig ist. Außerdem können einzelne Muskeln gezielt und isoliert trainiert werden, wie beim Bodybuilding oder nach Verletzungen. Auch der Betreuungsaufwand ist vergleichsweise gering.
Nachteilig handelt es sich um ein einseitiges Training. Es wird eben immer nur eine Bewegung und ein Muskel trainiert. Auch sind Geräte unerlässlich und es wird nur eine kleine Zielgruppe angesprochen. Da die Bewegungen geführt werden, wird die stabilisierende Muskulatur nahezu ausgeschaltet und eine genaue Anpassung an den Sportler ist kaum möglich. Jede Position wird von der Maschine festgelegt und entspricht damit nicht dem natürlichen Bewegungsablauf.

Vorteile des funktionellen Trainings

Es ist alltagsgerecht und kann einfach zu Hause durchgeführt werden. Die Muskeln werden vollständig beansprucht ohne die Gelenke zu überlasten. Verbesserung von Motorik, Beweglichkeit und Ausdauer sowie die Intensität bringen schnelle Trainingserfolge, da die erhöhte Herzfrequenz einen höheren Kalorienverbrauch zur Folge hat. Die Verbindung zwischen Nervensystem und Muskelsystem wird verbessert, was sich positiv auf die Schnelligkeit auswirkt. Durch das Trainieren komplexer Bewegungsmuster erfolgt Verletzungsprävention und die Wahrnehmung des eigenen Körpers und seiner Bewegungen verändert sich. All diese Vorteile lassen sich mit einem Personal Trainer  am effektivsten ausnutzen. Er hilft nicht nur bei der richtigen Ausführung der Übungen, sondern unterstützt bei dem Prozess einer lebensverändernden Entscheidung für den Sport.
Ein Personal Trainer  kann außerdem die Nachteile des funktionellen Trainings mindern, denn bevor mit Gewicht gearbeitet werden kann, muss die Bewegung erlernt werden. Dabei ist eine erhöhte Konzentration auf die richtige Ausführung notwendig. Bei falscher Übungsausführung besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr. Das Personal Training  kann davor bewahren und beim Start in ein neues gesundes Leben helfen.
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