5 gute Gründe für Outdoortraining

5 gute Gründe für Outdoortraining

Grund 1: Outdoor Training verbessert die Vitamin D Produktion:

Vitamin D ist sehr bedeutsam, unser Körper produziert es auch selbst. Dazu benötigen wir aber Sonnenlicht: Cholesterol in der Haut wandelt sich in Provitamin D um, wenn das Sonnenlicht die Haut erreicht. Die Leber speichert es als Vitamin D3 ab, die Nieren und anderen Organe wandeln es in aktives Vitamin D3 um. Diese ist unter anderem für den Calciumstatus der Knochen enorm wichtig. Diese Erkenntnis ist schon älter. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte man, dass Kinder aus dicht bebauten, daher lichtarmen Arbeitervierteln zu Rachitis neigten, die auf einen Vitamin D3 Mangel zurückzuführen ist. Outdoor Training wirkt solchen Mangelerscheinungen entgegen.

Grund 2: Stimmungsaufhellung durch Outdoor Training

Die Bewegung und das Licht erzielen gemeinsam einen unglaublich positiven Effekt auf die Stimmung. Beides kurbelt nämlich die Produktion des Stimmungsaufhellers Serotonin an. Depressiven Menschen empfiehlt man daher sehr dringend, zur hellsten Stunden (mittags) sich im Freien zu bewegen – wenn nicht mit Joggen, dann wenigstens mit Wandern. Das funktioniert übrigens auch, wenn die Sonne nicht strahlend scheint. Tageslicht ist stets um ein Vielfaches heller als Raumlicht, auch wenn es unsere Augen durch die Adaptation (Lichtanpassung) nicht so wahrnehmen.

Grund 3: Outdoor Training ist nie langweilig:

Wir bewegen uns im Freien durch eine wechselnde Landschaft, selbst wenn wir immer dieselbe Strecke laufen. Das Wetter, die Jahreszeiten und die Natur ändern sich, manchmal treffen wir Tiere (Hasen, Rehe) und fast immer andere Menschen. Diese Abwechslung können wir gar nicht steuern, und das ist auch gut so. Wir leben in der Natur bewusster – das ist äußerst gesund.

Grund 4: Stärkung des Immunsystems durch Outdoor Training

Es ist nachgewiesen, dass das Erkältungsrisiko durch Outdoor Training auch und gerade im Herbst und Winter um etwa die Hälfte sinkt. Das liegt an der Anregung des Kreislaufs, welche das Immunsystem aktiviert. Darüber hinaus ist auch das vermehrt gebildete Vitamin D für die Abwehr von Viren und Bakterien verantwortlich. Nachgewiesen ist das erhöhte Auftreten von Abwehrschwächen und sogar Autoimmunkrankheiten, wenn Vitamin D fehlt. Wer bei kälterem und/oder nassem Wetter im Freien trainiert, sollte sich nur angemessen anziehen und nach der Heimkehr gründlich abtrocknen bzw. heiß duschen. Ungesund ist aber ein bewegter Aufenthalt im Freien niemals.

Grund 5: Outdoor Training macht die Wahrnehmung bewusster:

Der letzte Grund ist eher psychologischer Natur und für Menschen, die noch nie im Freien trainiert haben, gar nicht so einfach nachzuvollziehen: Die Anstrengung in der Natur schärft unglaublich die Sinne und lässt uns daher eine eigentlich bekannt Umgebung neu erleben. Der Effekt ist faszinierend: Dieselbe Strecke wirkt beim Joggen anders als beim Spaziergang mit der Familie. Gleichzeitig werden übrigens die Gedanken frei. Viele Manager betreiben Outdoor Training, damit sie auf Ideen kommen.

 Nach oben